Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Thurow

Professor in Automation / Life Science Automation |  Director of IAT

Managing Director of CELISCA


Main Research Interests


Life Science-, Laboratory and Process Automation

High Throughput Screening Technologies

High Throughput / High Content Analytics
System's Integration


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ERC Synergy Grant "ADAM - Autonomous Development of Advanced Materials"

 

Das von den drei Universitäten Southampton, Liverpool und Rostock gemeinsam formulierte Forschungsvorhaben widmet sich der automatisierten Synthese neuer innovativer Werkstoffe.  Mithilfe geeigneter Rechenmodelle sollen innovative Materialien und deren Eigenschaften „vorausgesagt“ werden. Die Berechnungen führen zu Synthesevorschriften, die dann die Grundlage für die Herstellung und Testung der Materialien in geeigneten flexiblen Automationssystemen bilden.

Damit soll eine zielgerichtete Synthese geschaffen werden, die eine schnellere und kosteneffizientere Entwicklung von Materialien, beispielsweise für die Wasserstoffsynthese oder andere Anwendungsfälle ermöglicht. Fragestellungen wie diese sind zu ambitioniert, als dass sie von nur einer Forschungseinrichtung allein erfolgreich bearbeitet werden könnten. Genau aus diesem Grund hat die Europäische Union das Förderprogramm der ERC Synergy Grants aufgelegt, das sich speziell an kleine Gruppen weltweit exzellenter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler richtet.


WENN ROBOTER PIPETTIEREN

 

Kommt das vollautomatisierte Labor? Die deutsche Ingenieurwissenschaftlerin Kerstin Thurow ist davon überzeugt. Warum die Roboter auf dem Vormarsch sind, erklärte sie bei einer Viktor Kaplan Lecture an der ÖAW.

 

Noch ist der Roboter als Labor-Kollege eine eher seltene Spezies. Menschliche Maschinen, die Proben behandeln, analysieren und auswerten, werden derzeit in den Lebenswissenschaften nur vereinzelt eingesetzt, etwa in der Pharmaindustrie bei der Entwicklung von Wirkstoffen und beim Durchführen von Screenings für die Produktion von Medikamenten. Doch Kerstin Thurow, die am Center for Life Science Automation der Universität Rostock forscht, ist überzeugt, dass Kollege Roboter in Zukunft öfter im Labor anzutreffen ist, wie sie kürzlich bei einer Viktor Kaplan Lecture im Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) erklärte.